Robert Rescue – Inkasso mal anders

Robert Rescue lebt und schreibt seit 7 Jahren im Berliner Bezirk Wedding. Davor hat er das in einem anderen Bezirk getan, will aber mit dieser Vergangenheit nichts mehr zu tun haben. Er schreibt über Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Spätkäufe, seine Imbissbude und seine Stammkneipe, falls da mal was los ist. Seit mehr als 10 Jahren liest er wöchentlich bei den “Brauseboys” und hat bislang nur fünfmal gefehlt. Seit 5 Jahren liest er monatlich bei der “Lesershow” in seiner Stammkneipe, aber er maßt sich nicht an zu behaupten, nur dann wäre in seiner Stammkneipe mal was los.

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Coo – Herztakt

1990 in Essen geboren, war für Corinna schnell klar: Ich will hier weg. Egal wo hier gerade war. Das zeigte sich durch häufiges und rasantes Weglaufen, wenn die Aufsichtspersonen gerade abgelenkt waren. Irgendwann blieb beim ewigen hinter ihr her rufen nur noch die erste Silbe und ein Spitzname war geboren: „Coo“. Heute lebt sie immer noch in Essen, findet das aber nicht mehr so schlimm. Schließlich fahren vor ihrer Tür Züge um in alle erdenklichen Himmelsrichtungen zu entschwinden. Seit 2013 nutzt sie diese Züge vorwiegend um bei Poetry Slams aufzutreten. Neben dem Schreiben fotografiert sie auch leidenschaftlich gerne und studiert in Bochum Chemie. In ihrem Leben und ihren kreativen Arbeiten bewegt sie sich zwischen rationalem Denken und sentimentalen Träumerein. Mit diesen ungleichen Seiten und dem Drang nach ständiger Veränderung befasst sich auch ihr Text „Herztakt“.

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Danny Grimpe – Gron

“Danny Grimpe ist eigentlich garnicht so böse, wie er wirkt” (Nils Früchtenicht). Danny Grimpe tut weh. Wenn er dir nicht mit der Faust persönlich ins Gesicht schlägt, dann tut er es mit seine Texten(Oder mit einem Fisch).  Wütende, rabiate Performance und melancholische,  zarte Lyrik. Schwere Kost für leichte Mädchen und umgekehrt. Er mag Rauchen, Trinken, Mexikanisches Essen und Leuten mit Erwürgen drohen und ist nicht weit von Hamburg zwischen Inzucht und Idiotie im letzten Dorf des Nordens geboren und aufgewachsen. Früh der Spielsucht verfallen, muss er sich nun auf Bühnen prostituieren um nicht Germanistik zu studieren. Gott sei dank, bis jetzt, mit Erfolg. Er ist Mitbegründer der Lesebühnen “Readspawn” mit Fabian Navarro und Matti Seydel und “Poesie in deiner Mutter” mit Hinnerk Köhn und Nils Früchtenicht. Der Rest is’ Tagesform. (Foto: Uwe Lehmann)

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Michael Meyer – Ruhrpott-Poesie

Michael Meyer, Jahrgang 1971 aus Wanne-Eickel. Ex-Arbeitsämtler, Ex-Zivi, Ex-Irgendwas. Aktuell bin ich als Veranstalter, Autor, Moderator, Schauspieler und Workshopleiter unterwegs. Ich bin glücklich vergeben und habe keine eigenen Kinder von denen ich weiß. Ich schreibe seit ca. 1993 Texte, zuerst “nur” ernstes Zeug, mittlerweile immer mehr humoristische Kurzgeschichten, jedoch auch immer wieder ernste Sachen. Ich bereite gerade mein zweites Buch vor, aber in aller Ruhe, es gibt noch keinen Veröffentlichungstermin. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, veröffentliche ich von Zeit zu Zeit in der Minibuchreihe Sahneschnitten einzelne Geschichten. Aber das bin nicht nur ich, in der Reihe veröffentlichen auch andere Autoren. Mehr dazu findet Ihr im Netz. Mein Buch “Piss-Pott – das Leben ist (k)ein Kinderspiel” ist im November 2012 im Cenarius-Verlag Hagen erschienen. Zur Veröffentlichung meines Buches bin ich gekommen wie die berühmte Jungfrau zum Kinde. Texte von 1993 bis 2012 zwischen zwei Buchdeckel gequetscht. 90 % der Texte sind “uralt” einige noch am Abend vor der Abgabe beim Verlag geschrieben. Ich trete gerne und oft live auf und mache neben noch so ein komisches Projekt namens “Lückentext____Show“.  Für weitere Infos empfehle ich meine Autorenseite: www.michaelmeyer-autor.de.

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Hank Zerbolesch – Das Vermächtnis des Elias Eller

1981 in Düsseldorf geboren, lebt Hank Zerbolesch zur Zeit in Wuppertal. Früh verschoben sich seine Prioritäten von der Schulbank an den Tresen und auf Oi!-Konzerte. Die Haare wurden kürzer, die Doc Marten’s höher und der Alkoholverbrauch stieg schon damals in’s unermessliche. Nachdem er sich zur Volljährigkeit durchgetrunken hatte, fiel Hank in einen dunklen Technokeller, der ihn erst nach Jahren des Missbrauch durchgefeiert wieder ausspuckte. Zusammen mit Charles Bukowski’s „Notes of a Dirty Old Man“. Das war sein erstes, freiwillig gelesenes Buch. Und änderte alles. Das angefachte Interesse an Literatur und Lyrik brachte ihn 2011 erst als Zuschauer, dann als Autor auf die Poetry-Slam-Bühne. Seitdem teilt er seine Alkohol- und BTM geschwängerten Erfahrungen deutschlandweit als Bühnenliterat. Im März 2014 erschien seine erste Buch und CD Veröffentlichung  „Rausch-Hour“ bei Periplaneta. Diese beinhaltet nicht nur Poetry-Slam Texte, sondern auch Kurzgeschichten, wie z.B. „Das Vermächtnis des Elias Eller“. (Foto by Sven Pacher)

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Björn H. Katzur – Nullbocko der Clown

Björn H. Katzur wurde 1981 in Hannover geboren und 2007 in Kiel angespült. Seit 2008 identifiziert er sich zur großen Besorgnis seiner Freunde immer mehr mit den von ihm gesprochenen Rollen Dr. Alt, Margot und dem Gong im Hörspiel »Traurich und Alt«. Seit 2011 ist er auf den Poetry-Slam-Bühnen des Nordens unterwegs. Irgendwann hat er auch Biologie studiert, in dem naiven Wunsch, nicht mehr naiv zu sein. Ob das von Erfolg gekrönt war, kann man anhand seiner lustig-ernsten Weltbetrachtungen am besten selbst überprüfen. Seit 2012 zieht Björn H. Katzur nicht mehr nur blödelnd, sondern auch mordend durch die Lande, und zwar mit dem Krimidinner »Dinner mit Leiche«. Björn H. Katzur legt beim Schriftverkehr großen Wert auf sein Mittelinitial. Dann wird er nämlich gefragt: »Wofür steht das H.?« und kann antworten: »Für meinen zweiten Vornamen.« Bis zu diesem Tag hat noch niemand darüber gelacht.

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Tuna Tourette – Hinter der Bühne

Tuna Tourette wurde 1991 in Duisburg geboren. Er begann mit 13 Jahren Gitarre zu spielen und Texte zu schreiben. Zur selben Zeit wuchs ihm ein Bart. Sämtliche Entwicklungen davor (erstes Wort, erstes Mal “groß”, erste größere Platzwunde am Kopf) können als irrelevant angesehen werden. Einen Großteil seiner Jugend verbrachte der Orang-Utan- und Katzenliebhaber mit Musik machen und unglücklich sein. Dann begann er, neben einer kaum nennenswerten Karriere als Studio- und Live-Musiker, ein Studium der Philosophie und Anglistik. Mitte 2013 emigrierte er nach Bochum wo er bis heute mit mehreren Musikinstrumenten zusammenlebt. In diese Zeit fallen auch erste Gehversuche im Bereich Poetry Slam, die größtenteils wohlwollend aufgenommen werden. Er hat schon ein paar Slams gewonnen, will ich damit sagen. Seine Texte zeichnen sich durch hohe sprachliche Eleganz und Koketterie mit vertrackten Schachtelsätzen, die sich, wildem Wein nicht unähnlich, als ein Gebilde gargantuesker Blödsinnigkeit, wie ausgegossenes Quecksilber über eine schief gehaltene Dessertplatte winden, aus. Er behandelt vom Alltag eines arbeitslosen Musikers über das Heideggersche Geworfensein in eine gnadenlos unverständige Welt bis zu seiner Osteuropäischen Küche so gut wie alles in seinen Texten. Nur keine Lyrik. Kommt aber vielleicht noch.

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Tilmann Döring – Im Falle des Falles

Tilman Döring wurde 1989 in Leipzig geboren und ist seit 1996 in Darmstadt beheimatet. Seit 2005 bereist er als Slam-Poet und Hansdampf in allen Gassen die Bühnen der Republik. Es führte ihn von Poetry Slams auf diverse Kabarett- und Theaterbühnen, auf denen er zum Beispiel für das Staatstheater Darmstadt den Osterspaziergang aus Goethes „Faust“ in eine moderne Fassung bringen und performen durfte. Er war als Gastautor in Liepaja auf den lettischen Literaturtagen geladen und hier und da im Fernsehen zu beobachten. So kam es, dass er einen WDR-Poetry-Slam gewann und bei der Slamtour mit Kuttner auftrat. Seine Veröffentlichung in der Reclamausgabe „Slam Poetry für Schülerinnen und Schüler“ ist seine erste und, neben seinem Buch, bisher größte. Seit Jahren verteten auf den deutschen Poetry-Slam-Meisterschaften erreichte er zweimal das Halbfinale und stand einmal im Finale des U20-Wettbewerbs. Moderator und Organisator des Krone-Slams in Darmstadt ist er seit September, weiterhin moderiert und organisiert er Slams in Lorsch und Worpswede. Sein erstes Buch „Lass uns feiern, Malou“ ist mehr als nur eine lose Sammlung der unterschiedlichsten Texte aus fünf Jahren Poetry Slam, sondern erzählt viel mehr seine Geschichte.

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Raymond Antrobus – Conversations with Grandma

Raymond Antrobus ist ein in Hackney geborener und aufgewachsener Spoken Word Poet. Er ist einer der Verantwortlichen für das ChillPill/Keats House Forum und stand bereits neben Autoren und Poeten wie Marget Atwood, Michael Horovitz, Lemm Sissay, Benjamin Zephaniah und Kwame Dawes auf der Bühne. Raymond war zudem in der fünften Staffel der BBC 4 Radioshow “Bespoken Word” zu hören. Er tritt seit dem Jahre 2007 als Performance Poet auf, und ist International Farrago Slam Champion 2008, Anti-Slam Champ 2010, Canterbury Word Slam Champ 2012 und gewann “Best Performance by a London Poet” auf den jährlichen Farrago Poetry Awards im Jahre 2010. Er trat bereits bei Literaturfestivals in Londons und an Universitäten in London, Manchester und Coventry auf, und tourte unter anderem in Deutschland, Italien, Südafrika und den USA. Er ist eine Häfte von “Speed Camera Shy”, ein Projekt, welches Spoken Word bzw. Rap mit Dupstep kombiniert, das beim amerikanischen Label Audio Gradient verlegt wird. Zur Zeit nimmt Raymond an dem Pilotprojekt “MA Writer/Teacher” der Goldsmith Universität London teil, einer Kollaboration mit der Spoken Word Society.

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Marie-Theres Schwinn – Zuhause ist ein Gefühl

“In meiner Kreativität will ich heute nur eines: Gefühle sichtbar machen. Das Innerste eines Menschen entblättern und in all seiner Schönheit aufgehen lassen. Immer bin ich beharrlich mir selber gefolgt. Wenn ich mir heute ins Gesicht blicke, sehe ich eine junge Schauspielerin, die weiß hier gehöre ich hin. In meinen Augen blitzt Neugierde. Ich sage: Danke, schnüre meine Wanderschuhe in meinem Rucksack: Ideen, Träume, Zettel und Stift, eine Kamera, mein Gehör für die Geschichten der Welt. Ich stapfe los: Weiter! Spielen!” www.marietheresschwinn.de

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