Franzi Röchter – Auf Leben und Tod / Pottporree

Franziska (Franzi) Röchter wurde als Österreicherin im Weserbergland geboren und lebt jetzt schon viele Jahre bei den Ostwestfalen, was anfangs etwas befremdlich war.  Wenn aus dem österreichischen und ostwestfälischen Genpool  eine neue Spezies entsteht, können explosive Mischungen hervorkommen. „Hürden sind nicht dazu da, umgangen zu werden,“ meint die Autorin, die weiterhin ums  Überleben kämpft. Sie schreibt aus Verzweiflung über provinzielle Trägheit Lyrik und (Kurz)prosa,  ist tätig im Bereich des Kulturjournalismus, macht Lesungen, slammt herum und betreibt gegen Langeweile und aus reinster Überzeugung, dass auch sie etwas zu der Welt beitragen kann, den kleinen chiliverlag www.chiliverlag.de.  Unter Hypnose hat sie verraten, dass sie all dieses nur macht, weil sie ein Alibi für ihren gelebten Widerstand gegen repetitive Arbeiten benötigt.  Franzi Röchters „dramatisches  Leben, welches einer überdurchschnittlichen Anhäufung schicksalhafter tragedy-trash-Momente auf ihrer Matrix gleichkommt“ (Eigenzitat unter Einfluss von Weingeist), lässt sie momentan mit dem Gedanken liebäugeln, ob sie nicht doch an Wiedergeburt glauben sollte. Um alles noch mal genauso zu machen, außer: mit slammen würde sie bereits in der ersten Lebenshälfte beginnen. Aber damals war sie noch zu schüchtern.

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