No Limit – Denkanstoß

Er sprengt Mauern mit verbalem TNT. Er baut Brücken aus lyrischem Beton. Manche sagen, es liegt nur ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn. Stimmt nicht! Dazwischen steht No Limit. Als Rapper hat er angefangen, als Poet führt er Sprache zu neuen Ufern. Manchmal muss man Menschen halt nicht erzählen was sie hören wollen, sondern was sie hören sollten. Und damit hört er nicht auf bevor er nicht die Welt gerettet hat.

 

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Sim Panse – NSA

Ich bin Fabian, obwohl ich Sim heiße. Kästner hat mein Leben beschrieben, bevor ich es leben konnte. Ich bin ein Moralist, der nicht in seine Zeit passt. Ich bin ein Romantiker, der seine eigene Zeit hasst. Ich bin Neurotiker und werde später Altlast. Bin ein kleines ADS Kind, und manchmal halt ein Vollspast. Wenn man das so sagen darf, ich mein das nicht Diskriminierend. Denn ich bin auch Kind meiner Zeit. Es ist frustrierend und erleichternd zugleich. Alle wollen Geschichten von Schifffahrt hören, obwohl ich ein exzellenter Schwimmer bin. Das unterscheidet mich vom Fabian.

“Ich weiß ein Ziel, aber es ist leider keines. Ich möchte helfen, die Menschen anständig und vernünftig zu machen. Vorläufig bin ich damit beschäftigt sie auf ihre Eignung hin anzuschauen.” Jakob Fabian, in: Erich Kästner; Fabian.

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Peter Thiers – Die letzte Zigarette

Peter Thiers (*1991), lebt in Leipzig und ist als Autor, Regisseur und Dramaturg tätig. Er ist Mitveranstalter der Leipziger Lesebühne “Stubenreim”, hat mehrere Hörbücher (zuletzt: “Labyrinth”) veröffentlicht und bildet mit Alex Friedland zusammen das Poetry Slam-Team “Sound Friend Cisco”.

 

 

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Michel Kühn – Eine Frage der Perspektive (Poetry Clip)

In der Ankündigung zur Lytropolis versprachen wir, dass Künstler und Publikum zu einer Symbiose würden. Und siehe da: Verschmelzung gelungen. Den kompletten Ausstellungstag lang hatten die Besucher Zeit, in der Lyrikbox Michel Kühns Text “Eine Frage der Perspektive” einzulesen. Herausgekommen ist ein Poetry Clip mit mehr als einem Duzend Vorlesern. Wobei Duktus, Textverständnis und Geisteszustand variieren. Eben alles eine Frage der Perspektive.

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Schriftstehler – Die Stadt

Wenn Armin Sengbusch, auch bekannt als Schriftstehler, auf der Bühne steht, dann fühlt man sich wie in seinem Wohnzimmer. Kein Wunder, dass die Presse über ihn in den höchsten Tönen schwärmt: „Er ist live ein Erlebnis!“ oder „Der makellose Auftritt des Hamburger Poeten war der Höhepunkt des Nachmittags.“ Ganz gleich, wie groß der Saal auch ist, die familiäre Atmosphäre sorgt für Behaglichkeit – doch niemand sollte sich dabei entspannt zurücklehnen. Gekonnt vollführt der Wortakrobat einen Spagat zwischen Lachen und Tragik, spricht über Belanglosigkeiten, um dann genau den Nerv zu treffen. Und zwar dort, wo es wehtut, mitten ins Herz, in den Erinnerungen und in den Ängsten und Sehnsüchten. Ob nun rein textlich oder musikalisch, Sengbusch versteht es, das Publikum mit auf eine Reise zu nehmen, die auf deutschen Bühnen selten, wenn nicht einzigartig ist: eine Reise durch den Menschen und seine Gefühle. „Sprachlich liegt Sengbusch zwischen Goethe, Shakespeare und Dick und Doof, da ist bei ihm immer alles möglich“, schreibt die Presse. Armin Sengbusch ist einer der wenigen Künstler, die Tiefsinn mit einer unglaublichen Leichtigkeit versehen.

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Lytropolis-Special

Als kleines Sommerpausen-Beendungs-Special haben wir uns gedacht, geben wir euch einen kleinen Einblick in unser vergangenes Multimediaspektakel, die Lytropolis. Sinn und Zweck der Veranstaltung war es, die Literatur – und hier besonders die Lyrik – für Menschen interessant zu machen, die sonst keinen Bezug zu ihr haben. Um das zu erreichen, haben wir technik- und ideenmäßig alles in einen Topf geworfen, kräftig geschüttelt, und raus gekommen ist, unter anderem, dieser fabulöse Podcastpoesie Beitrag von Hank Zerbolesch. Wenn ihr euch hierzu noch eine passende Licht- und Videoshow denkt, könnt ihr euch ein ungefähres Bild machen, was ihr am 10.08. in der Utopiastadt verpasst habt. Aber wer weiss. Vielleicht gibt es ja einen Nachfolger…

 

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Tobi Katze – Und es ist trotzdem Poesie (inkl. Hidden Track)

Tobias Rauh nennt sich Katze und warum, weiß eigentlich keine Sau, aber tut auch nichts zur Sache. Es klingt halt gut und das gönnt er sich. Katze ist in der deutschlandweiten Slammerszene kein Unbekannter. Er stromert durch die Clubs, an die Open Mics und sammelt Fans, wie andere Briefmarken. Vor allem in seiner Heimatstadt Dortmund, wo Katze seit dem Studium der angewandten Literaturwissenschaften wohnt, ist er in der Literaturszene einer von den ganz Großen. Also einer von denen mit der ganz großen Klappe: zusammen mit Murat Kayi, Torsten Sträter und Fräulein Nina veranstaltet er regelmäßig die Lesenbühne „Guten Tacheles“, zusammen mit Laura Reichel, Rainer Holl und Murat Kayi seit wenigen Monaten die sehr erfolgreiche Leseshow „SchreibGut“. Der freiberufliche Autor und Filmemacher arbeitet in diversen poetischen Projekten, u.a. gibt er Workshops für Kids zum Thema kreatives Schreiben und Lyrik. Der Lesart-Festival-Preis, den er 2008 einheimste, flüsterte ihm ein, ab jetzt alles auf eine Karte zu setzen. Auf die Katzekarte, auf der stand: “Leg los, mach Literandale und bring sie unters Volk!” – und so tut er´s. Bald auch in Eurer Stadt. (Foto: Thomas Coyle)

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Ria Pielhoff – Zu zweit, und doch alleine

Eine 18jährige Abiturientin, die die Welt auf den Kopf stellt und versucht, seit knapp 2 Jahren, Menschen tief im Inneren zu berühren. Mit der authentischen Art versucht Sie Emotionen, die im alltäglichen Trott verloren gegangen sind, zum Vorschein zu bringen.

 

 

 

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Franzi Röchter – Auf Leben und Tod / Pottporree

Franziska (Franzi) Röchter wurde als Österreicherin im Weserbergland geboren und lebt jetzt schon viele Jahre bei den Ostwestfalen, was anfangs etwas befremdlich war.  Wenn aus dem österreichischen und ostwestfälischen Genpool  eine neue Spezies entsteht, können explosive Mischungen hervorkommen. „Hürden sind nicht dazu da, umgangen zu werden,“ meint die Autorin, die weiterhin ums  Überleben kämpft. Sie schreibt aus Verzweiflung über provinzielle Trägheit Lyrik und (Kurz)prosa,  ist tätig im Bereich des Kulturjournalismus, macht Lesungen, slammt herum und betreibt gegen Langeweile und aus reinster Überzeugung, dass auch sie etwas zu der Welt beitragen kann, den kleinen chiliverlag www.chiliverlag.de.  Unter Hypnose hat sie verraten, dass sie all dieses nur macht, weil sie ein Alibi für ihren gelebten Widerstand gegen repetitive Arbeiten benötigt.  Franzi Röchters „dramatisches  Leben, welches einer überdurchschnittlichen Anhäufung schicksalhafter tragedy-trash-Momente auf ihrer Matrix gleichkommt“ (Eigenzitat unter Einfluss von Weingeist), lässt sie momentan mit dem Gedanken liebäugeln, ob sie nicht doch an Wiedergeburt glauben sollte. Um alles noch mal genauso zu machen, außer: mit slammen würde sie bereits in der ersten Lebenshälfte beginnen. Aber damals war sie noch zu schüchtern.

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Matthias “Maschi” Marschalt – Meister Yoda

Matthias Marschalt wurde unter diesem Namen an nur einem Tag im Januar 1982 und in Werl geboren. Die Mutter war Steuerfachangestellte, der Vater sechsundzwanzig. Nach bereits sechs Jahren folgt der erste Schulbesuch, der sich kontinuierlich, gegen Ende jedoch mit Verwerfungen, bis zum einundzwanzigsten Lebensjahr hinzieht. Die anschließende Speditionskaufmannslehre wird durch den Prüfer mit den Worten “Herr Marschalt… Ich lasse Sie heute mal bestehen, wenn Sie mir versprechen, in diesem Beruf nicht Fuß zu fassen.” auf gewisse Art und Weise veredelt und durch eine Karriere als Soldat ersetzt, zu beider Frommen. Bereits in jungen Jahren stellen sich erste Erfahrungen im unterhaltenden Gewerbe, durch bierverbrämte und -vergoltene Vorführungen fremder, aber trotzdem komischer Sketche ein. Dies führte direkt zum Poetry Slam und damit dann aus den Wohnzimmern von Freunden oder für Geburtstage missbrauchten Mehrzweckhallen auf die Bühne was ein gerade auch für die Gesundheit wichtiger Schritt war. Als direkte zwingende Folge dieser Entscheidung reiste Marschalt fortan Tag für Tag von Ort zu Ort und las Zeile für Zeile mit großartigen Kolleginnen und Kollegen vom gleichen Schlag und konnte bisher durchaus mit Erfolgen glänzen. Und sonst passiert auch noch jede Menge. Alles Weitere dann lieber mündlich, so Ihr denn wollt.

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